Stop-Loss- & Take-Profit-Rechner
Plane deine Exits: Chance-Risiko-Verhältnis, Exit-Abstände und Dollar-PnL
Chance : Risiko = Target Distance / Stop Distance
Gewinn am Ziel = Qty x (Target - Entry) - Fees
Verlust am Stop = Qty x (Stop - Entry) - Fees
Break-Even = Entry x (1 + Fee% x 2)
Stop Loss und Take Profit erklärt
Ein Stop Loss ist eine ruhende Order, die deine Position zu einem festgelegten Preis schließt, um den Verlust zu begrenzen, wenn sich der Markt gegen dich bewegt. Ein Take Profit macht das Gegenteil und schließt die Position, sobald der Markt dein Ziel erreicht. Beides vor dem Einstieg festzulegen, macht aus einem Trade einen Plan mit bekanntem Worst Case und bekanntem Ziel, was die spontane Emotion beseitigt, die die meisten vermeidbaren Verluste verursacht. Setze deinen Stop dorthin, wo deine These ungültig wird, nicht an eine willkürliche runde Zahl, und setze dein Ziel dorthin, wo der Preis realistisch Raum zum Laufen hat.
Chance-Risiko-Verhältnis verstehen
Das Chance-Risiko-Verhältnis vergleicht, wie weit dein Ziel vom Entry entfernt liegt, mit dem Abstand deines Stops zum Entry. Ein 3:1-Setup riskiert eine Einheit, um drei zu gewinnen. Das Verhältnis ist wichtig, weil es die Trefferquote bestimmt, die du zum Break-Even brauchst: bei 2:1 musst du nur etwa ein Drittel deiner Trades gewinnen, um im Plus zu sein, während ein 1:1-Setup mehr als die Hälfte braucht. Kenne das Verhältnis immer vor dem Einstieg. Wenn ein Trade nur 1:1 oder schlechter bietet, lohnt er sich meist nicht, egal wie überzeugend das Setup aussieht.
Wo du deinen Stop platzierst
Gute Stops liegen auf einem Niveau, das, wenn es erreicht wird, bedeutet, dass dein Grund für den Trade falsch ist: unter einer Unterstützung bei einem Long, über einem Widerstand bei einem Short oder jenseits eines jüngsten Swing-Punkts. Vermeide Stops, die so eng sind, dass dich normale Volatilität ausstoppt, bevor die Idee aufgeht, und vermeide Stops, die so weit sind, dass ein einzelner Verlust dein Risikobudget übersteigt. Kombiniere diesen Rechner mit einem Positionsgrößen-Rechner: Wähle zuerst den Stop, dimensioniere dann die Position so, dass der Abstand zu diesem Stop dem festen Prozentsatz deines Kontos entspricht, den du zu riskieren bereit bist.
Gebühren und Break-Even
Jeder Trade zahlt eine Gebühr beim Einstieg und beim Ausstieg, also liegt dein echter Break-Even leicht jenseits deines Entrys: ein Long muss etwas steigen, um den Round Trip zu decken, und ein Short muss etwas fallen. Dieser Rechner zieht die Round-Trip-Gebühren vom Dollar-Gewinn und -Verlust ab und weist den gebührenbereinigten Break-Even aus, sodass dein Take Profit die Kosten deckt und dein Stop den echten Verlust widerspiegelt. Bei hochfrequenten oder eng gesteckten Trades können Gebühren ein nominell positives Setup in ein verlustreiches verwandeln, plane Exits also immer netto nach Kosten.