Risiko und Orderausführung
Berechne die Positionsgröße aus der Invalidierung, trenne Hebel von Exposure und prüfe, ob ein Setup nach realistischen Handelskosten trägt.
Das übst du
Erstelle einen Handelsplan, dessen Menge, Ausführungsannahmen und Auswertungsregeln eine andere Person nachvollziehen kann.
Voraussetzungen
- Du kennst den Unterschied zwischen Long- und Short-Positionen.
- Du kannst mit Prozenten rechnen; für die Übungen brauchst du keine offene Position.
Kursübersicht
- 1
Positionsgröße aus dem Invalidierungsniveau berechnen
Rechne vom Risikobudget und einem begründeten Stop rückwärts. Berücksichtige Gebühren und Slippage, runde die Menge ab und zähle den Hebel nicht doppelt.
7 Min. - 2
Hebel, Margin und Liquidationsrisiko auseinanderhalten
Vergleiche dieselbe Position mit zwei Hebeleinstellungen. Berechne die Initial Margin und verstehe, warum ein Margin-Puffer kein exakter Liquidationskurs ist.
7 Min. - 3
Den Erwartungswert nach Gebühren und Slippage berechnen
Berechne aus Trefferquote und durchschnittlichen Ergebnissen den Netto-Erwartungswert. Ermittle die nötige Trefferquote und den Einfluss der Kosten.
7 Min. - 4
Stop-Market und Stop-Limit richtig unterscheiden
Trenne Trigger und Ausführung einer Stop-Order. Prüfe Kurssprünge, Teilfüllungen, Reduce-only und Schutzregeln der Börse, bevor du dich auf den Ausstieg verlässt.
7 Min. - 5
Ein Trading-Journal führen, das ein Setup widerlegen kann
Fixiere Ein- und Ausstiegsregeln, erfasse ausgeschlossene Trades und prüfe Nettoergebnisse an späteren Daten, ohne die Regeln ständig an das Ergebnis anzupassen.
8 Min.
Lernmaterial. Die Beispiele belegen keine profitable Strategie. Kosten, Kurssprünge und Liquidationen können Verluste über den geplanten Stop hinaus verursachen.